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18/2015 BHV | 24.09.2015 | Zuwanderung und Integration

BIW lehnen Sporthallen für Flüchtlinge ab

Schuster: Vorhaben bedroht Existenz der Vereine

Die BIW-Gruppe in der Stadtverordnetenversammlung lehnt die an­ge­dachte Nutzung von Turnhallen als Flüchtlingsunterkünfte ab. Nach Auffassung des Stadtverordneten Sascha Schuster würde eine Zweckentfremdung der Sportstätten die Vereine in ihrer Exis­tenz bedrohen.

Derzeit sind in Bremerhaven 1.300 Asylbewerber untergebracht. Bis zum Jahresende soll sich ihre Zahl um bis zu 900 Personen erhöhen. Die Betroffenen leben zurzeit hauptsächlich in Wohnblöcken. Sozial­stadt­rat Klaus Rosche (SPD) hält es allerdings für möglich, dass die Stadt Flüchtlinge ab 2016 auch in Sporthallen einquartieren muss. Sol­che Planspiele werden von der Gruppe BÜRGER IN WUT in der Stadt­ver­ordnetenversammlung abgelehnt.

Bevor man auf Turn- und Sporthallen als Flüchtlingsunterkünfte zurück­­greift, müssen zunächst alle anderen Möglichkeiten wie zum Bei­spiel das Aufstellen von Wohncontainern ausgeschöpft werden. Eine Zweck­entfremdung von Sporthallen würde die betroffenen Vereine in ihrer Existenz bedrohen. Denn welches Mitglied würde noch Beiträge bezah­len wollen, wenn man ihm seine Trainingsmöglichkeiten nähme?! Auch der Schulsport käme vor allem in den Wintermonaten praktisch zum Erliegen. Das alles würde erheblichen Unmut in der Bevölkerung auslösen. Die Unterbringung von Flüchtlingen in Sporthallen kann des­halb keine sinnvolle Lösung sein“, meint Sascha Schuster, sport­poli­ti­scher Sprecher und Stadtverordneter der BIW-Gruppe.

Davon abgesehen sind die in Bremerhaven verfügbaren Sporthallen nicht für die Unterbringung von Menschen ausgelegt. Aus diesem Grund wären umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich, etwa um die Hallen­böden zu erneuern und die Sanitäranlagen zu erweitern. Dafür aber stehen der hoch verschuldeten Stadt Bremerhaven keine Haus­halts­mittel zur Verfügung.

Herr Rosche hat recht, wenn er für 2016 einen Plan B fordert, denn es steht zu befürchten, dass die Flüchtlingszahlen auf dem derzeit hohen Niveau verharren oder sogar noch steigen. Die Lösung kann aber nicht die Zweckentfremdung von Sportstätten sein. Wir erwarten, dass der rot-schwarze Magistrat sinnvolle und vor allem nachhaltigere Konzepte für die Unterbringung von Flüchtlingen in Bremerhaven präsentiert“, so Sascha Schuster abschließend.

(Ende der Pressemitteilung)




 
 
 

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