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17/2015 BHV | 17.09.2015 | Bauen und Wohnen

BÜRGER IN WUT fordern Erhalt der Tonnendachhalle

Grotheer: Historisches Gebäude ist Teil unseres Kulturerbes

Die Gruppe BÜRGER IN WUT in der Stadtverordnetenversammlung übt scharfe Kritik am Beschluss des rot-schwarzen Magistrats, die Tonnen­dach­halle und den Schornstein des ehemaligen Kalksandsteinwerkes abreißen zu lassen. Die Bauwerke sind Teil des historischen Kulturerbes von Bremerhaven.

Die neue Stadtregierung aus SPD und CDU hat in ihrem Koalitionsvertrag ver­ein­bart, das alte Kistnergelände mit Wohn- und Gewerbeinheiten neu zu be­bauen. Zu diesem Zweck sollen sowohl die 1904 errichtete Tonnendach als auch der Schornstein des ehemaligen Kalksandsteinwerkes abgerissen wer­den. Die Gruppe BÜRGER IN WUT lehnt die Zerstörung der denkmal­ge­schütz­­ten Bauwerke ab.

„Die Tonnendachhalle und der Schornstein des früheren Kalksandsteinwerks gehören zu Lehe und sind zugleich ein Teil der Industriegeschichte Bremer­ha­vens. Auch wenn die meisten Bewohner des Stadtteils die Wiederbebauung des lange brach liegenden Kistnergeländes begrüßen, findet die geplante Demon­tage der Baudenkmäler bei den meisten Bürgern sicherlich keine Mehr­heit. Gerade ältere Anwohner, die nicht selten früher selbst im Kalk­sand­stein­werk gearbeitet haben, fühlen sich mit der Tonnendachhalle und dem Schorn­stein auch emotional verbunden. Über diese Vorbehalte darf sich die Politik nicht einfach hinwegsetzen“, mahnt Malte Grotheer, Vorsitzender der Gruppe BÜRGER IN WUT in der Stadtverordnetenversammlung.

Aus Sicht von BIW lassen sich historische Industrieanlagen und Neubauten auch architektonisch in einen harmonischen Einklang bringen. Entsprechende Bei­spiele finden sich bundesweit in großer Zahl, etwa im Ruhrgebiet. Dass bis­lang noch kein neuer Nutzungszweck für die Tonnendachhalle gefunden wer­den konnte, rechtfertigt nicht deren Abbruch. Denn die Suche nach einem Interessenten kann auch nach Beginn der Bebauung des Areals fortgesetzt werden.

„Wir fordern den Magistrat auf, von seinen Abrissplänen Abstand zu nehmen. Sollte es keine Einsicht bei den Koalitionären aus SPD und CDU geben, muss der Landesdenkmalpfleger einschreiten und das Vorhaben stoppen. Es darf nicht sein, dass aus nichtigem Anlass ein Stück Bremerhavener Industriekultur unwie­derbringlich zerstört wird“, meint Malte Grotheer abschließend.

(Ende der Pressemitteilung)




 
 
 

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