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14/2011 BHV | 21.07.2011 | Gesundheit und Pflege

BIW besorgt um Bremerhavener Kliniken

Malte Grotheer: Alle Fakten müssen auf den Tisch

In der Debatte um eine Klinik-Reform sorgt sich die Gruppe BÜRGER IN WUT in der Stadtverordnetenversammlung um die Reputation der drei Krankenhäuser Bremerhavens. Der gesundheitspolitische Sprecher der BIW-Gruppe, Malte Grotheer, fordert eine Sondersitzung des Gesund­heits­ausschusses, bei der alle Fakten auf den Tisch müssen.

Seit Tagen beherrscht die geplante Klinik-Reform die politische Debatte in der Seestadt. Die Informationen fließen nur spärlich, auch weil OB Melf Grantz (SPD), der in Personalunion Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Rein­kenheide ist, Geschäftsführung und Chefärzten der Krankenhäuser einen Maulkorb verpaßt hat. Die 2600 Beschäftigten sind deshalb zu Recht verun­sichert.

Die Krankenhausstrukturreform sieht im Kern vor, einzelne Fachbereiche des Klinikums Reinkenheide dem Bürgerpark-Krankenhaus und dem St. Joseph-Hospital anzugliedern. Ärzte bezweifeln allerdings, daß sich die medizinische Versorgung der Patienten durch die so erreichte Spezialisierung der Kliniken verbessern läßt.

Die geplante Umstrukturierung macht wenig Sinn, denn mit dem Klinikum Reinkenheide gibt es in Bremerhaven einen Optimalversorger, der über alle notwendigen medizinischen Abteilungen in einem Gebäudekomplex verfügt. Dieses Konzept hat sich bewährt und darf jetzt nicht einfach über Bord geworfen werden“, fordert Malte Grotheer, gesundheitspolitischer Sprecher der BIW-Gruppe.

Sollte die Reform umgesetzt werden, müßten die Patienten zukünftig zwi­schen den Krankenhäusern pendeln, was nach Auffassung der BÜRGER IN WUT vor allem schwerkranken Menschen nicht zugemutet werden kann.

BÜRGER IN WUT warnen OB Grantz davor, die Neuordnung der Klinikland­schaft in Bremerhaven ausschließlich unter finanzpolitischen Gesichtspunkten voranzutreiben: „Im Mittelpunkt der Debatte müssen der kranke Mensch und seine erfolgreiche Behandlung stehen, die nun einmal Geld kostet. Das darf bei allen betriebswirtschaftlichen Erwägungen nie vergessen werden“, so Grotheer weiter.

Damit sich die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung ein detail­liertes Bild von der geplanten Umstrukturierung machen können, fordert die BIW-Gruppe eine Sondersitzung des Gesundheitsausschusses, die zeitnah einzuberufen ist. „Wir BÜRGER IN WUT wollen, daß die erst für den 07. Sep­tember vorgesehene Ausschußsitzung vorverlegt wird. Dabei müssen alle Fakten auf den Tisch. So lange wir nicht wissen, welche konkreten Auswir­kungen die geplanten Reformen für Patienten und Klinikpersonal haben wer­den, können wir einer Zerstückelung des Klinikums Reinkenheide nicht zustimmen“, so Grotheer abschließend.

Auch wegen des Imageschadens, der den Bremerhavener Kliniken wegen der anhaltenden Debatte über die Grenzen der Seestadt hinaus droht, muß der Gesundheitsausschuß nach Ansicht der BÜRGER IN WUT kurzfristig zusam­mentreten.

(Ende der Pressemitteilung)




 
 
 

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