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07.05.2013 | Bildung und Erziehung

BIW-Fraktion beteiligt sich an Bildungs-Demo

Abkehr von Einheitsschule und Inklusion gefordert

Über 6.000 Kinder aller Altersstufen, Pädagogen und Eltern haben am Donnerstag gegen Lehrermangel und Unterrichtsausfall an Bremerhavens Schulen demonstriert. Der Protestzug quer durch die Stadt wurde nach eineinhalb Stunden mit einer Abschlusskundgebung an der Großen Kirche beendet. Auch die Fraktion der BÜRGER IN WUT beteiligte sich geschlossen an der Demonstration.

Die Bildungsmisere in Bremerhaven ist unübersehbar: Stundenausfälle wegen Lehrermangel sind eher die Regel als die Ausnahme. So wurde beispielsweise von Schülern, die an der Demonstration teilnahmen, berichtet, dass sie ein halbes Jahr lang keinen Deutschunterricht erhalten hatten. An einem Bremerhavener Gymnasium konnten in einer Klasse keine Noten für das Fach Englisch gegeben werden, weil es an Lehrern für diese Fremdsprache fehlte. Wie sich diese Schüler später einmal im Wettbewerb um die begehrten Ausbildungs- und Studienplätze gegen Bewerber aus anderen Bundesländern behaupten sollen, bleibt das Geheimnis der politisch Verantwortlichen.

Wie dramatisch die Lage ist, zeigt auch ein „Brandbrief“ des Rektors der Heinrich-Heine-Schule, der die katastrophale Personalsituation an der Bildungseinrichtung beklagt. Die Hälfte des Kollegiums sei dort in den letzten Monaten ausgeschieden. Zwar habe die Schulbehörde Ersatz gestellt, doch handele es sich dabei nicht um ausgebildete Lehrer. Dadurch sei die Fachversorgung der rund 470 Schüler nur noch unzureichend gewährleistet, heißt es in dem Schreiben.

So allmählich sollte auch dem letzten Regierungspolitiker dämmern, dass der ehrgeizige Plan, in Bremen eine linke Einheitsschule mit Inklusion zu schaffen, angesichts der Haushaltsnotlage nicht umsetzbar ist. Dazu bräuchte man viel mehr Lehrer, für die aber das Geld fehlt. Die Gewerkschaft Verdi beziffert den Mehrbedarf für die Seestadt auf 170 Lehrkräfte. Der Senat will im laufenden Jahr aber nur 40 neue Pädagogen bereitstellen, obwohl 60 Lehrer altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden! Der Bremer Senat verkauft der Öffentlichkeit die personelle Unterversorgung auch noch als „mathematisch ausreichend“. Kein Wunder, dass Bremen regelmäßig Schlusslicht bei den PISA-Vergleichsstudien ist.

Die „Augen zu und durch“-Strategie von Rot-Grün geht zu Lasten der Schülerinnen und Schüler in der Seestadt. Sie sind die Leittragenden des völlig verkorksten Bremer Bildungskompromisses, der 2008 gemeinsam von SPD, Grünen, CDU und Linkspartei beschlossen wurde.

Für uns BÜRGER IN WUT ist klar: Die Bildungsreform an der Weser ist gescheitert! Einheitsschule und Inklusion bleiben auch wegen der begrenzten personellen Ressourcen eine gefährliche Illusion. Es ist an der Zeit, die linken Blütenträume zu beenden und zur Vernunft zurückzukehren, sprich das gegliederte Schulsystem wiedereinzuführen. Das ist nicht nur preiswerter, sondern auch deutlich effizienter wenn es gilt, Bildungsinhalte an unsere Kinder zu vermitteln. Und nur darauf kommt es an!





Bremerhaven demonstriert gegen die rot-grüne Bildungspolitik



Die Mitglieder der BIW-Fraktion auf der Bildungsdemo



 




 
 
 

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